3. Liga: Heiden auf Zweitligakurs - Saarbrücken noch zu retten?


Zwischenfazit zur aktuellen Lage in der 3. Liga

24 Spieltage sind in der 3. Liga bereits absolviert und in der Tabelle sind erste klare Tendenzen zu erkennen. Dabei haben sich sowohl an der Spitze als auch im Keller jeweils zwei Mannschaften “abgesetzt“, wobei insbesondere der erste Aufsteiger schon festzustehen scheint.

Denn der 1. FC Heidenheim führt die Tabelle mit stolzen 14 Punkten Vorsprung auf Rang drei an und ist damit praktisch der FC Bayern der dritten Liga. Deutlich geringer fällt da der Vorsprung von RB Leipzig aus, doch auch die drei Zähler Polster des Aufsteigers auf den drittplatzierten SV Darmstadt 98 hätten 18 andere Mannschaften gerne.

RB Leipzig ist aber natürlich noch längst nicht durch und muss die Verfolger im Blick haben, zu denen längst nicht nur Darmstadt zählt. Vielmehr dürfen sich bis hinunter zum MSV Duisburg auf Rang neun noch alle Teams zumindest leise Hoffnungen auf zumindest den Relegationsplatz machen, liegen zwischen Rang drei und neun doch nur sieben Punkte, die mit einer kleinen Serie schnell wettgemacht sind, zumal keiner der Klubs im oberen Tabellendrittel bislang durch Konstanz auf hohem Niveau aufgefallen ist.

Zu den heißesten Kandidaten auf den Aufstieg in die 2. Liga zählen neben Leipzig und Darmstadt vor allem Hansa Rostock, der VfL Osnabrück, Rot-Weiß Erfurt und der SV Wehen Wiesbaden.

Saarbrücken und Burghausen schon abgeschlagen

Ab Erfurt auf Rang sieben müssen indes alle Mannschaften zumindest mit einem Auge auch nach hinten schauen, trennen RWE doch nur sieben Punkte vom ersten Abstiegsplatz. Außer den ersten sechs der Tabelle müssen folglich alle Teams noch richtig auf der Hut sein und dürften sich keine Schwächephase über einen längeren Zeitraum erlauben, soll es nicht noch brenzlig werden.

Richtig prekär ist die Lage beim 1. FC Saarbrücken, der in der Winterpause enorm in neue Spieler investiert hat, aber dennoch einen Fehlstart ins neue Jahr hingelegt hat, der Coach Milan Sasic das Handtuch werfen hat lassen. Weil der Rückstand ans rettende Ufer schon neun Punkte beträgt, benötigt Saarbrücken schon einen positiven Lauf über mehrere Wochen, soll der Klassenerhalt noch geschafft werden. Gleiches gilt für den Vorletzten Wacker Burghausen, den sieben Zähler vom rettenden 17. Platz trennen. Davor tobt ein erbitterter Existenzkampf, der wohl erst am letzten Spieltag entschieden wird und dessen Ausgang nicht wirklich prognostiziert werden kann.