DEL: Der harte Kampf um die Play-offs


Kampf um die Play-offs in der DEL

Während die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft ein Jahr nach ihrem bitteren Aus in der Qualifikation für die heute beginnenden Olympischen Winterspiele in Sotschi mit einem 2:1-Erfolg gegen Dänemark ins Vierländerturnier der Gescheiterten gestartet ist, macht die DEL an diesem Wochenende Pause, ehe dann ab nächster Woche der Kampf um die Play-off-Ränge in die finale Phase geht.

Rechnerisch dürfen sich alle Mannschaften abgesehen von der Düsseldorfer EG, die als Schlusslicht bereits 48 Spiele absolviert hat und in den verbleibenden vier Partien nicht einmal mehr die Pre-Play-offs erreichen kann, noch Chancen auf die Meisterschaft ausrechnen, wobei der bisherige Saisonverlauf in diesem Jahr generell einen offenen Titelkampf erwarten lässt.

Denn mit den sensationell gestarteten Nürnberg Ice Tigers, den anschließend alles überragenden Kölner Haien und den zuletzt nicht zu bremsenden Hamburg Freezers haben in dieser Spielzeit schon drei Teams zumindest streckenweise dominiert. In den Play-offs wird es dann darauf ankommen, zum richtigen Zeitpunkt in Form zu sein, um die Konkurrenz auf dem Weg zum Titel hinter sich zu lassen.

Hamburg Freezers trotz gerissener Serie in starker Verfassung

Obwohl sich die Hamburg Freezers am vergangenen Wochenende erstmals nach sechs Spielen in Folge mit 1:2 nach Verlängerung bei den Iserlohn Roosters wieder einmal geschlagen geben mussten, steht der Klub aus dem Norden, der bereits 90 Zähler sammeln konnte, beinahe schon mit zwei Beinen in den Play-offs. 22 Punkte Vorsprung auf Rang sieben werden sich die Freezers jedenfalls kaum mehr nehmen lassen.

Beste Chancen auf die Play-offs haben außerdem die Krefeld Pinguine (80 Punkte) und die Kölner Haie (79), die beide schon eine schwarze Serie hinlegen müssten, um noch aus den Play-off-Rängen zu rutschen. Hinter den Top-Drei wird es dann aber schon deutlich enger, auch wenn die Adler Mannheim (74), die Nürnberg Ice Tigers und die Grizzly Adams Wolfsburg (beide 73) schon noch ein kleines Polster auf Red Bull München (67) und den ERC Ingolstadt (66) haben, die aktuell mit den Iserlohn Roosters (61) und den Augsburger Panthern (59) in den Pre-Play-offs die beiden letzten Play-off-Teilnehmer ermitteln würden.

Titelverteidiger Eisbären Berlin würde es nach aktuellem Stand gar nicht in die Pre-Play-offs schaffen, hat aber bei nur zwei Punkten Rückstand auf Augsburg und einem Spiel weniger noch alle Chancen. Für die Straubing Tigers mit 52 und die Schwenniger Wild Wings mit momentan nur 44 Punkten dürfte es hingegen ganz schwer werden.