DEL: EHC Red Bull München mit hohen Zielen


EHC Red Bull München mit hohen Erwartungen

Schon in der Formel 1 und auf kleinerem Level auch im Fußball mit der Übernahme von Vereinen in Salzburg, Leipzig und New York hat der österreichische Getränkekonzern Red Bull mit viel Geld schon einiges bewegt. Und überall, wo Red Bull seine Finger im Spiel hat, werden hohe Ziele angestrebt. Das gilt nun auch für das deutsche Eishockey, in dem Red Bull seit dem 1. Mai Besitzer des EHC München ist, der künftig als EHC Red Bull München in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) an den Start geht.

Mit einigen Personalentscheidungen hat Red Bull bereits klar gemacht, dass der Weg auch im deutschen Eishockey ganz nach oben führen soll. So wurde der zuletzt sechs Jahre lang für den EC Red Bull Salzburg tätige Kanadier Pierre Pagé als neuer Trainer verpflichtet, der während seiner ersten Tätigkeit in Deutschland zwischen 2002 und 2007 bereits zweimal mit den Eisbären Berlin deutscher Meister war. Und gleich bei seiner Präsentation als neuer Coach in München auf der Dachterrasse des Bayerischen Hofs kündigte Pagé Großes an: "Vielleicht holen wir diese Saison den Titel, vielleicht danach. Ich denke, in den nächsten fünf Jahren wird es passieren. Und ich bin ein Mann, der sein Wort hält. Red Bull hat München auserkoren, der Nabel der Eishockeywelt für das Unternehmen zu werden. Es ist der richtige Ort, es sind die richtigen Leute, es ist die richtige Zeit. Von München aus wird etwas ganz Besonderes entstehen."

Schon 14 Neuzugänge bei EHC Red Bull München

Untermauert werden die Ambitionen in der bayerischen Landeshauptstadt durch bereits 14 Neuzugänge, die zumindest teilweise einen deutlichen Qualitätszuwachs versprechen. So werden die beiden deutschen Nationalspieler Alexander Barta und Yannic Seidenberg genau wie die NHL-erfahrenen US-Profis Andy Wozniewski, Matt Smaby und Danny Richmond das das Münchner Team auf jeden Fall verstärken.

Auch die vom Ligakonkurrenten geholten Daniel Sparre, Benedikt Brückner und Grant Lewis (alle Straubing Tigers) sowie Thomas Holzmann (Iserlohn Roosters) sollten nebst einigen vielversprechenden Talenten eine Bereicherung darstellen.