Darts: Mervyn King gewinnt European Darts Grand Prix 2014


King gewinnt European Darts Grand Prix 2014

Mervyn King hat die European Darts Grand Prix, die im Glaspalast in Sindelfingen ausgetragen wurden, zu seinen Gunsten entschieden. Die deutschen Starter beim 7. PDC Europe Event des Jahres hatten zwar mit dem Turnierausgang nicht viel am Hut, konnten aber dennoch positiv überraschen.

In einem spannenden und hochklassigen Finale bezwang der Engländer Mervyn King seinen Landsmann Michael Smith knapp mit 6:5 und sicherte sich neben dem ersten Erfolg auf der diesjährigen European Tour auch noch die Siegprämie in Höhe von 20.000 Pfund. Erst im entscheidenden Leg zahlte sich die größere Erfahrung von King aus, nachdem „Bullyboy“ Smith zuvor noch ein 102er Finish auf Tops verpasst hatte.

Mit diesem Sieg kehrte Mervyn King eindrucksvoll auf die Dart-Bühne zurück, nachdem er sich zuletzt eine einmonatige Pause genommen hatte und nach eigenen Angaben in dieser Zeit kein Dart gespielt hatte. Doch auch Gegner Michael Smith spielte ein fantastisches Turnier und schaltete im Turnierverlauf Kevin McDine, Gary Anderson, Adrian Lewis und Stephen Bunting aus.

Auch wenn im Halbfinale Simon Whitlock am Ende der Partie noch einmal hohe Scores erzielte, reichte es nicht mehr, um den späteren Turniersieger King einzuholen, der sich nach einem harten Kampf mit 6:5 durchsetzte. Auch Stephen Bunting lieferte im zweiten Halbfinale Smith einen harten Kampf und wehrte sich mit allem, was er an diesem Tage drauf hatte, zog aber letztlich mit 4:6 ebenfalls den Kürzeren.

Über den Host Nation Qualifier waren auch vier aussichtsreiche deutsche Kandidaten beim European Darts Grand Prix am Start. Das Quartett bot zwar ansprechende Leistungen, dennoch konnten nur Michael Rosenauer und Max Hopp die erste Runde überstehen. Auch Jyhan Artut stand kurz vor dem Einzug in die zweite Runde und führte gegen den amtierenden BDO Weltmeister Bunting sogar mit 5:3 und hatte ihn am Rande einer Niederlage, doch „The Bullet“ legte einen starken Schlussspurt hin und gewann die letzten drei Legs in Folge, die ihm letztlich noch den 6:5-Sieg bescherten.

Hopp und Rosenauer frühzeitig ausgeschieden

In Runde zwei bekamen dann beide Deutschen Starter ihre Grenzen aufgezeigt. Max Hopp musste sich dem an Nummer vier gesetzten Engländer Dave Chisnall mit 1:6 geschlagen geben und auch Michael Rosenauer erging es nicht viel besser, der seine Partie in der zweiten Runde gegen den an sieben gesetzten Belgier Kim Huybrechts mit 2:6 ebenso klar und deutlich verlor.

Bester deutschsprachiger Spieler war der erst 20-jährige Österreicher Rowby-John Rodriguez, der in der dritten Runde mit 3:6 im späteren Sieger King seinen Meister fand.