Beachvolleyball: Holtwick und Semmler triumphieren in Gstaad


Duo Holtwick/Semmler siegen in Gstaad

Katrin Holtwick und Ilka Semmler haben sich im historischen deutschen Finale im Grand Slam der Beachvolleyballer im schweizerischen Gstaad durchgesetzt. Das Duo behielt im Kampf gegen Karla Borger und Britta Büthe souverän mit 2:0 die Oberhand und darf sich über den ersten Triumph bei einem Grand-Slam-Turnier freuen. Nicht ganz so erfolgreich verlief das Turnier für die deutschen Herren, die das Podest knapp verpassten.

Das Grand Slam Turnier in Gstaad hat Geschichte geschrieben: Denn erstmals standen sich seit der Einführung der World Tour im Jahre 1992 zwei deutsche Teams in einem Finale gegenüber.

 

In Gstaad hießen die Finalistinnen Katrin Holtwick und Ilka Semmler aus Essen sowie Karla Borger und Britta Büthe aus Stuttgart. Am Ende setzten sich die Außenseiterinnen gegen die Vize-Weltmeisterinnen mit 2:0 durch, wobei Holtwick / Semmler den ersten Satz knapp mit 24:22 für sich entschieden. Im zweiten Durchgang behielten die Mädels aus Essen mit 21:16 die Oberhand und machten somit ihren ersten Sieg bei einem Grand Slam Turnier perfekt. Solche Leistungen sind nur möglich, wenn man austrainiert ist und sich sportlich gesund ernährt, wie man es auf Sportnahrung-Engel.de einsehen kann.

Natürlich kannte die Freude bei den Siegerinnen nach dem Triumph über das befreundete Duo aus Stuttgart keine Grenze mehr, wie die Worte von Holtwick belegen: „Es sind so viele Emotionen, das ist Wahnsinn. Ich könnte die ganze Zeit weinen und schreien.“ Auch ihre Teamkollegin Ilka Semmler wusste weder ein noch aus und jubelte nach dem Match: „Das ist so verrückt. Wir hatten ein paar schlechte Wochen und wollten unbedingt zurückkommen. Das haben wir eindrucksvoll geschafft.“

Der Grand Slam Sieg im Beachvolleyball in Gstaad macht sich aber auch finanziell bemerkbar, dürfen sich doch Holtwick/Semmler über eine Siegprämie in Höhe von knapp 42.000 Euro freuen. Zudem gab es für die ersten drei Teams noch die obligatorische Kuhglocke. Borger und Büthe erhielten hingegen noch ein Preisgeld von 31.600 Euro. Schon vor dem Finale hatte Bundestrainer Jörg Ahmann ein mehr als positives Fazit über die deutschen Mädels im Beachvolleyball gezogen und blickt entspannt in die Zukunft:

Duo Erdmann/Matysik verpasst Podest

„Die Ergebnisse geben uns ein gutes Gefühl, dass wir uns bei den Damen keine Sorgen machen müssen.“ Schließlich hat erst Anfang Mai das Duo Laura Ludwig und Kira Walkenhorst aus Hamburg als erstes deutsches Frauen-Team in Shanghai einen Grand Slam auf der World Tour gewonnen.

Das deutsche Top-Duo Jonathan Erdmann und Kay Matysik verpasste bei den Männern hingegen das Podest. Im kleinen Finale unterlagen die Berliner den US-Boys Nicholas Lucena und Ryan Doherty etwas überraschend mit 0:2 (19:21, 16:21). Als kleines Trostpflaster gab es für Erdmann und Matysik immerhin noch 17.600 Euro Prämie.