Boston Celtics: Chancenlos gegen souveräne Atlanta Hawks


Boston Celtics mit Pleite gegen Atlanta Hawks

Die Boston Celtics stecken weiter im Tabellenkeller fest. Denn auch gegen die favorisierten Atlanta Hawks setzte es für das Team aus Beantown eine Niederlage. Mit 91:105 zogen die Celtics am Ende gegen den Spitzenreiter im Osten klar den Kürzeren und verloren somit zehn ihrer letzten 13 Spiele. Dabei haperte es mal wieder in der Defensive.

Allzu optimistisch dürften die Celtic-Fans nicht in den heimischen TD Garden geströmt sein, wo sich mit den Atlanta Hawks immerhin der souveräne Spitzenreiter die Ehre gab. Am Ende hieß es 105:91 für die Gäste, wobei die Hawks wenig Mühe hatten, den mittlerweile zehnten Sieg in Folge einzutüten.

 

Damit ist die Mannschaft um den Deutschen Dennis Schröder derzeit das erfolgreichste Team in der NBA und dominiert die Eastern Conference fast nach Belieben.

Zu Beginn der Partie vermochten die Boston Celtics dem Favoriten Paroli zu bieten und bis Mitte des zweiten Viertels war das Match ziemlich ausgeglichen. Doch zum Ende der 1. Halbzeit legten die Atlanta Hawks einen fulminanten Schlussspurt aufs Parkett und konnte sich einen 12-Punkte-Vorsprung herausspielen. Das sollte reichen und die Celtics konnten die Gäste nach dem Seitenwechsel nicht mehr ernsthaft in Bredouille bringen.

Bester Spieler des Abends war wieder einmal Jeff Teague. Der Point Guard der Hawks hatte 22 Punkte auf dem Konto. Trotz konstant starker Leistungen in den letzten Wochen übte sich Teague nach der Partie in Bescheidenheit und erklärte ganz sachlich: „Es ist nur der Start. Die Saison ist noch lang, also sind wir jetzt nicht zu euphorisch.“

Dennis Schröder blieb blass

Zudem wussten auf Hawks-Seite noch DeMarre Carroll (22 Punkte) und Millsap, der mit 18 Punkten und 10 Rebounds ein Double-Double verbuchen konnte, zu überzeugen. Der unauffällige Dennis Schröder, der insgesamt eine gute Viertelstunde auf dem Parkett stand, brachte es auf 4 Punkte und 2 Assists.

Bei den Boston Celtics war Avery Bradley mit 17 Zählern Topscorer, während Jared Sullinger (14), Kelly Olynyk (12) und Marcus Thornton (10) ebenfalls zweistellig punkteten. „Unsere Offense war das ganze Spiel über nicht so stark, und ihre ist bekanntermaßen schwer zu verteidigen. Es hilft aber natürlich nicht, ihnen immer wieder den Ball zu schenken. Wir haben uns viel zu viele Turnover geleistet", haderte Celtics-Coach Brad Stevens mit seinen Mannen.

Boston rangiert mit einer Bilanz von 13:24 derzeit nur auf dem 13. Platz der Eastern Conference und hat nach dem anstehenden Heimspiel gegen die Chicago Bulls einen sechs Spiele umfassenden Roadtrip im Westen zu meistern.