Boston Celtics: Nowitzkis Mavericks zu stark für die Kelten


Dallas Mavericks besiegen Boston Celtics

Nach dem siegreichen Auftakt setzte es für das neu formierte Team der Boston Celtics zuletzt zwei Pleiten in Serie. So mussten sich die Mannen von Trainer Brad Stevens gegen die Houston Rockets und Dallas Mavericks geschlagen geben.

Kleiner Trost: Immerhin handelt es sich bei den texanischen Teams, die deutlich höhere Ambitionen als die Kelten verfolgen. Die Celtics boten aber vor allem gegen Dallas um den deutschen Superstar Dirk Nowitzki viel Herz und Leidenschaft und legten eine furiose Aufholjagd aufs Parkett, die am Ende aber nicht belohnt wurde.

 

Mit einem souveränen 121:105-Sieg gegen die Brooklyn Nets sind die Boston Celtics gleich mit einem Erfolgserlebnis in die neue Saison gestartet, indem auch All-Star Rajon Rondo mit 13 Punkten und 12 Assists ein beeindruckendes Comeback feierte. Im zweiten Ligaspiel gastierten die C's Houston bei den Rockets, wo man nach schwachem ersten Viertel einem 15-Punkte-Rückstand hinterher eilte. Ein Meisterschaftsanwärter wie die Rockets nutzt solch eine Schwächephase gnadenlos aus, wobei Boston aber die zweite Hälfte ausgeglichener gestalten und die Niederlage mit 90:104 nicht zu hoch ausfiel.

Im dritten Spiel ging es nach Dallas, wo der deutsche Superstar Dirk Nowitzki mit seinen Mavericks wartete. Und der Meister von 2011 bewies gleich mal seine Klasse, zerlegte die völlig überforderten Gäste aus Beantown nach allen Regeln der Kunst und führte zur Halbzeit bereits mit 31 Punkten. Doch die Celtics besannen sich auf ihren Kampfeswillen, trafen zu Beginn der zweiten Halbzeit gleich acht der ersten neun Würfe und waren wieder zurück im Spiel.

Green und Bradley Topscorer der Celtics

Vor allem Jeff Green mit seinen 35 Punkten und Avery Bradley, dem sogar ein Karrierebestwert von 32 Punkten gelang, führten das Team wieder heran. So lag Boston 39 Sekunden vor dem Ende nur noch mit drei Punkten zurück, dann scheiterte aber Avery Bradley mit einem Wurf. Auf der Gegenseite verwandelte Monta Ellis sicher von der Freiwurflinie und machte den Deckel zum 118:113-Sieg drauf. Etwas ironisch kommentierte Dallas Trainer Rick Carlisle das Verhalten seiner Mannschaft: „Solange wir uns solche Vorsprünge erspielen, ist alles in Ordnung. Das andere bekommen wir schon in den Griff.“ Dirk Nowitzki steuerte zum Erfolg seiner Mavericks gegen die Boston Celtics 27 Punkte bei.

Mit einer Bilanz von 1:2 liegen die Kelten in ihrer Atlantic Division auf dem Vierten von fünf Plätzen, können aber mit den kommenden zwei Heimspielen gegen die Toronto Raptors (3:1) und die Indiana Pacers (1:3) ihre Bilanz verbessern.