Boston Celtics: Pleiten im Test gegen New York Knicks und Toronto Raptors


Celtics-Pleiten gegen Knicks und Raptors

Nachdem die Boston Celtics das Vorbereitungsspiel gegen die Toronto Raptors verloren, setzte es für die Kelten nun auch gegen die New York Knicks mit 80:96 die nächste Pleite.

Allerdings schonte Celtics-Coach Brad Stevens in der zweiten Hälfte eine Vielzahl seiner Stammspieler. Im nächsten Test treffen die C´s erneut auf die Raptors, mit denen vor allem Guard Marcus Smart noch eine Rechnung offen hat. Als Coach Stevens in der zweiten Hälfte gegen die New York Knicks seine besten Offensivwaffen wie Evan Turner, Avery Bradley und Kelly Olynyk auf der Bank ließ, hatten die Kelten große Probleme, überhaupt noch Punkte zu erzielen.

 

Alle spielten weniger als sechs Minuten, obwohl das Trio bis dahin zusammen im Durchschnitt 37 Punkte in den Vorbereitungsspielen erzielt hatte. Und das Spiel gegen die Knicks zeigte, dass ohne die Offensivkraft von Turner, Bradley und Olynyk bei den Celtics wenig läuft – zumal Rajon Rondo noch verletzungsbedingt fehlt.

Ganze 8:44 Minuten im dritten Viertel schafften die C´s keinen einzigen Punkt aus dem Feld zu erzielen, nur sechs durch Freiwürfe. Die Knicks dagegen hatten keinerlei Probleme, Punkte auf die Anzeigetafel zu bringen und erzielte allein in diesem Zeitraum 18 Zähler. So war es nicht verwunderlich, dass die New York Knicks mit einem Vorsprung von 12 Punkten in das letzte Viertel ging, in dem sie die Führung locker über die Zeit brachten und verdient mit 96:80 gewannen.

Smart brennt auf Revanche gegen Toronto

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt nicht, denn Mittwochnacht treten die Boston Celtics zum Re-Match gegen die Toronto Raptors an. Dabei kommt es auch zum Wiedersehen zwischen dem Celtics Guard Marcus Smart und Torontos Kyle Lowry. Mit einem sauren Geschmack dürfte Smart dann wieder auf dem Parkett stehen, denn bei der 109:116-Niederlage letzten Freitag zeigt ihm Lowry seine Grenzen auf. Während dieser 18 Punkte verzeichnen konnte, blieb Smart bei null Punkten. Es dürfte eine wichtige Lehrstunde für den Rookie der Kelten gewesen sein, und wenn er die Lehren aus solchen Spielen zieht, werden sie ihm in seiner Entwicklung helfen.

“In dieser Liga sind die Guards einfach zu gut um sich nur zurückzulehnen und das Spiel machen zu lassen”, sagte Marcus Smart. „Es ist schwer, aber du musst da raus gehen und versuchen, ihnen dein Spiel und Tempo aufzuzwingen“, erklärt er und will es beim erneuten Aufeinandertreffen besser machen. Brad Stevens weiß, wie ihm das gelingen kann: „Er muss auf beiden Seiten mit der aggressiven Mentalität spielen.“