Boston Celtics: Love-Deal in weite Ferne - Humphries zu Wizards


Humphries zu Wizards - Love-Deal fast unmöglich

Während die anderen NBA-Teams im Osten ihre Kader weiter aufrüsten, herrscht es bei den Boston Celtics bei den Neuverpflichtungen Stillstand. Das Gegenteil ist der Fall, denn Kris Humphries schloss sich den Washington Wizards an und mit Jerryd Bayless steht der nächste Celtics-Spieler auf dem Absprung. Zudem sind die Chancen auf eine Verpflichtung von Kevin Love weiter gesunken.

Wie „Yahoo Sports“ berichtet, haben die Washington Wizards Forward Kris Humphries von den Boston Celtics für die nächsten drei Jahre unter Vertrag genommen. Beide Vereine einigten sich über einen Sign-and-Trade Wechsel, der den Kelten einen Zweitrunden-Pick im Draft 2015 beschert.

 

Humphries, der in 69 Spielen 8,4 Punkte und 5,9 Rebounds im Schnitt verbuchte, wird in den nächsten drei Spielzeiten 13 Millionen Dollar verdienen. Wizards-Präsident Ernie Grunfeld freute sich über die Verpflichtung von Humphries: „Kris ist ein gestandener Veteran und wird eine weitere flexible Option in unserem Froncourt sein.“ Mit der Abgabe des 29-Jährigen schaffen die Celtics zumindest Platz in ihrem Salary Cap. Mit Humphries und Paul Pierce stehen in der kommenden Spielzeit bereits zwei Ex-Celtics-Spieler im Kader der Washington Wizards.

Allem Anschein nach steht auch Free Agent Jerryd Bayless vor dem Absprung. Wie es heißt, soll der Guard kurz vor einer Einigung mit den Milwaukee Bucks stehen. Bayless erzielte für die Kelten in der abgelaufenen Saison 9,3 Punkte und brachte es auf 2,7 Assists pro Spiel. Somit würden die C's einen weiteren Baustein aus der letzten Saison verlieren.

Auch von einer möglichen Verpflichtung von All-Star Kevin Love werden die Celtics-Fans Abstand nehmen müssen. Denn angeblich steigen auch die Cleveland Cavaliers in den Poker um den Forward ein und bieten den Minnesota Timberwolves für dessen Dienste sogar ihren diesjährigen Nummer 1 Pick Andrew Wiggens an. Damit scheint ein Wechsel nach Boston nur noch ein Traum zu bleiben. Die Boston Celtics können zwar einige gute Optionen anbieten, allerdings nichts in der Gewichtsklasse eines Wiggins. Zudem bieten die Cavs nach dem LeBron James-Coup die sportlich deutlich bessere Perspektive, sodass Love in Cleveland um den Titel spielen würde.

Celtics-Legende auf dem Weg der Besserung

Wenigstens eine gute Nachricht gibt es bei den Boston Celtics zu vermelden. Nachdem die Boston Celtics-Legende Bill Russel in der vergangenen Woche nach einer Rede zusammengebrochen und ins Krankenhaus gebracht worden war, konnte vorerst leichte Entwarnung gegeben werden. Wie der Verein vermeldete, scheint es dem 80-Jährigen mittlerweile besser zu gehen und er konnte das Krankenhaus wieder verlassen.