BEKO Basketball: Der Kampf um das letzte Play-off-Ticket


Der Kampf um die Play-off-Tickets

Nachdem am vergangenen Wochenende wegen des Top-Four-Turniers in Ulm, das mit dem nicht unbedingt zu erwartenden Pokalsieg von Alba Berlin endete, nur zwei Nachholspiele ausgetragen wurden, geht die Basketball-Bundesliga ab Freitag mit dem 28. Spieltag in die heiße Phase, in der die letzten Play-off-Tickets vergeben und die beiden Absteiger ausgespielt werden.

Schon jetzt sicher für die Play-offs um die Meisterschaft planen können die ersten Vier der Tabelle, von denen Spitzenreiter Bayern München und der Zweite, die Brose Baskets Bamberg, auch rechnerisch nicht mehr von den ersten acht Plätzen, die für die Teilnahme an den Play-offs berechtigen, verdrängt werden können.

Theoretisch noch aus den Play-off-Rängen der BEKO Basketball Bundesliga rutschen können ALBA Berlin und die EWE Baskets Oldenburg, die mit jeweils 38 Punkten zehn Zähler vor dem Mitteldeutschen BC auf Rang neun liegen. Gute Karten, zu den besten acht Teams zu gehören, haben außerdem die Telekom Baskets Bonn und die Artland Dragons auf den Plätzen fünf und sechs, deren Vorsprung auf den neunten Platz immerhin sechs Punkte beträgt.

ratiopharm Ulm als Siebter hat auch noch vier Punkte mehr auf dem Konto als der Mitteldeutsche BC, der dafür aber mit den MHP Riesen Ludwigsburg auf Rang acht punktgleich ist. Der Mitteldeutsche BC hat schon eine Partie mehr absolviert als Ludwigsburg und ist daher leicht im Nachteil. Letztlich spricht aber dennoch vieles dafür, dass das Rennen um den wohl letzten, noch offenen Platz in den Play-offs zum Zweikampf zwischen diesen beiden Mannschaften wird, zumal hinter dem Mitteldeutschen BC bereits eine Lücke zu Phoenix Hagen auf dem zehnten Platz klafft.

Würzburg und Tübingen im Abstiegskampf

Von Hagen bis zur TBB Trier auf dem 14. Platz können die fünf Mannschaften schon die Planungen für die neue Saison intensivieren, während noch vier Teams in den Kampf gegen den Abstieg involviert sind. Aufsteiger SC Rasta Vechta bildet mit lediglich zehn Punkten das Schlusslicht und liegt damit vier Punkte hinter dem rettenden Ufer zurück, wo mit 14 Zählern die s.Oliver Baskets Würzburg rangieren.

Vorletzter mit zwölf Punkten sind die Walter Tigers Tübingen, die darauf hoffen, entweder Würzburg oder den BBC medi Bayreuth, der mit 16 Punkten, aber auch schon einem mehr ausgetragenen Spiel das Feld der Abstiegskandidaten komplettiert, noch abzufangen.