BEKO Basketball: Bayern München erreicht Finale gegen ALBA Berlin


Bayern München erreicht Finale gegen ALBA Berlin im Kampf um die deutsche Meisterschaft

Im Kampf um die deutsche Meisterschaft kommt es in der BEKO Basketball Bundesliga zum Traumfinale. Nachdem ALBA Berlin schon als Finalteilnehmer feststand, zog nun der FC Bayern nach. Die Münchener setzten sich im entscheidenden Spiel 5 gegen die EWE Baskets Oldenburg souverän mit 88:63 durch und gewannen die Halbfinal-Serie mit 3:2 Siegen.

Im „Do-or-Die“-Spiel haben die Bayern starke Nerven bewiesen, obwohl die Pesic-Truppe zuvor in der Serie schon mit 2:0 führte und sich dann sportliche Aussetzer leistete. Doch am Donnerstagabend boten die Münchener im heimischen Audi-Dome über die ganze Spielzeit eine konstant starke Leistung und greifen nun erstmals nach 1954 wieder nach dem Meistertitel.

Kampflos wollten sich die Oldenburger aber nicht geschlagen geben und so lieferten sich beide Teams bis kurz vor der Halbzeit ein enges Match. Doch dann drehte der FC Bayern München auf und konnten sich bis zur Pause erstmals absetzen, bevor es mit 41:33 in die Kabine ging. Dort hätten die EWE Baskets Oldenburg besser auch bleiben sollen, denn im dritten Viertel erwischten die Gäste ein Debakel und die Bayern konnten den Vorsprung auf komfortable 23 Punkte (67:44) ausbauen. Angesichts dieser Führung war die Partie schon vor dem letzten Viertel entschieden und der FC Bayern entschied das Duell und damit die Serie für sich.

„Wir haben taktisch sehr clever gespielt und verdient gewonnen“, erklärte FCB-Headcoach Svetislav Pesic. Allen voran unter den Körben waren die Bayern dominant und konnten überragende 21 Offensiv-Rebounds pflücken, während Oldenburg nur auf deren Sechs kam. Auch die gesamte Bayern-Offense hat sich angesichts von 88 erzielten Punkten ein dickes Lob verdient, wobei mit Malcolm Delaney (17 Punkte), Deon Thompson (15), Boris Savovic (12), Heiko Schaffartzik (11) und John Bryant (10) gleich fünf Bayern-Spieler zweistellig trafen. Bester Werfer des Abends war jedoch Oldenburgs Julius Jenkins, der am Ende 20 Punkte zu verbuchen hatte – ein schwacher Trost.

Bayern München gegen ALBA mit Heimvorteil

„Die Münchener haben die wichtigen Würfe getroffen und den Ball zu den großen Leuten gebracht, die konsequent gepunktet haben. Wir haben nicht so viel investieren können, fahren aber als stolzer Dritter nach Hause“, erklärte Oldenburgs Trainer Sebastian Machowski.

Im BBL-Finale wartet mit ALBA Berlin, die ihrerseits mit 3:1 gegen die Artland Dragons die Oberhand behielten, eine Art Angstgegner. Denn gegen die Hauptstädter verloren die Münchener beide Spiele in der Hauptrunde, wo wiederum die Bayern das beste Team waren. Ein enges Duell darf definitiv erwartet werden, wobei der FCB dank des Heimvorteils leicht in der Favoritenrolle zu sehen ist.