BEKO Basketball: ALBA Berlin verteidigt Pokal


ALBA Berlin feiert Pokalsieg in Ulm

Während es in der BEKO Basketball-Bundesliga ab der kommenden Woche an den letzten sieben Spieltagen um die letzten Tickets für die Play-offs geht, wurde der erste Titel bereits am Wochenende vergeben. ALBA Berlin holte sich zum achten Mal den Pokal und verteidigte damit den Titel aus dem Vorjahr.

ALBA Berlin gewann am Sonntag das Finale der Top-Four vor 6.000 Zuschauern in der ausverkauften Ulmer Arena mit 86:80 (45:41) gegen Gastgeber ratiopharm Ulm, der wie schon im Vorjahr gegen ALBA der Kürzeren zog und weiterhin seit 1996 auf den nächsten Pokalsieg wartet. Bei der Neuauflage des Vorjahresfinales avancierte Clifford Hammonds mit 19 Punkten zum besten Werfer der Albatrosse.

Er kam damit aber nicht an die herausragende Bilanz des Ulmer Nationalspielers Per Günther heran, der mit 25 Punkten die Niederlage seines Teams aber auch nicht abwenden konnte.

Stellvertretend für die gesamte Mannschaft von Trainer Sasa Obradovic zeigte sich Albas Jan Jagla im Anschluss an den Sieg bei “Sport 1“ überglücklich, aber auch stolz, dass sich die harte Arbeit dieser Saison bereits ausgezahlt hat: "Wir haben ein hervorragendes Finale gegen Ulm gezeigt und haben uns diesen Sieg nach den Strapazen der letzten Monate verdient. "Vor der Saison hat uns das keiner zugetraut“, deutete Jagla aber auch an, was im Team für besondere Motivation gesorgt hat.

Bayern München nur Vierter

ALBA Berlin, das in der Liga mit deutlichem Abstand auf Bayern München und die Brose Baskets Bamberg nur den dritten Platz belegt, gilt nunmehr auch als Kandidat auf die Meisterschaft, haben die Hauptstädter doch gezeigt, große Leistungen abrufen zu können, wenn es darauf ankommt. So gelang Alba bereits im Halbfinale ein überzeugendes 83:67 gegen Bamberg.

Die Brose Baskets Bamberg setzten sich immerhin im Spiel um Platz drei gegen den Bundesliga-Tabellenführer Bayern München durch, der damit die große Enttäuschung der Top-Four war. Die Bayern unterlagen den Oberfranken im kleinen Finale mit 73:79 und traten mit einem sichtlich enttäuschten Trainer Svetislav Pesic, der eine eigehende Analyse der beiden Pleiten ankündigte, noch vor dem Endspiel zwischen Ulm und Berlin die Heimreise an.